Alpenüberquerung vorbereiten

Alpenüberquerung vorbereiten:
Infos, Kosten & was wichtig ist

Die passende Route und realistische Etappen planen
Anspruchsvolle Passagen mit der richtigen Ausrüstung sicher meistern
Ausrüstung und Kosten frühzeitig kalkulieren

Eine Alpenüberquerung ist kein gewöhnlicher Wanderurlaub. Sie verbindet körperliche Herausforderung, Naturerlebnis und präzise Planung zu einem Vorhaben, bei dem kleine Entscheidungen große Wirkung haben können. Wer eine Alpenüberquerung vorbereiten möchte, sollte deshalb nicht nur an schöne Etappen und beeindruckende Gipfel denken, sondern auch an Budget, Kondition, Wetter, Ausrüstung und realistische Tagesziele. Je besser diese Punkte vorab geklärt sind, desto entspannter und sicherer wird die Tour.

Ziele und Motivation der Alpenüberquerung

Am Anfang steht die Frage, warum die Alpen überhaupt überquert werden sollen. Für manche geht es um sportliche Leistung, für andere um Abstand vom Alltag, eine bewusste Auszeit oder den Wunsch, Landschaften Schritt für Schritt zu erleben. Diese Motivation beeinflusst fast jede spätere Entscheidung: Route, Etappenlänge, Komfortniveau, Unterkunft und Tempo.

Wer die Tour als sportliches Projekt versteht, plant meist längere Tagesetappen, mehr Höhenmeter und weniger Ruhetage. Wer Erholung sucht, wählt besser kürzere Abschnitte, Varianten mit Gepäcktransport oder Orte mit guter Infrastruktur. Auch Gruppendynamik spielt eine Rolle. Unterschiedliche Fitnesslevel, Erwartungen und Risikobereitschaft sollten vorab offen besprochen werden, damit unterwegs keine unnötigen Spannungen entstehen.

Hilfreich ist ein klar formuliertes Ziel: Soll ein bestimmter Alpenhauptkamm überschritten werden, ein klassischer Fernwanderweg absolviert oder einfach eine zusammenhängende Mehrtagestour von Nord nach Süd erlebt werden? Je konkreter das Ziel, desto leichter lassen sich passende Entscheidungen treffen. Eine gute Vorbereitung beginnt nicht mit der Packliste, sondern mit einem ehrlichen Blick auf die eigenen Erwartungen.

Budgetplanung und Kostentransparenz

Die Kosten einer Alpenüberquerung hängen stark vom gewählten Stil ab. Wer auf Hütten übernachtet, einfache Mahlzeiten nutzt und mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, kann deutlich günstiger planen als Reisende, die Hotels, Gepäcktransport und geführte Touren bevorzugen. Als grobe Orientierung entstehen pro Tag häufig Kosten zwischen 60 und 150 Euro pro Person, je nach Unterkunft, Region und Verpflegung.

Zu den größten Posten zählen Übernachtungen, Abendessen, Frühstück, Lunchpakete, An- und Abreise sowie Ausrüstung. Hüttenübernachtungen sind meist günstiger als Hotels, allerdings kommen oft Kosten für Duschmarken, Getränke oder zusätzliche Verpflegung hinzu. In touristisch stark nachgefragten Regionen steigen die Preise in der Hauptsaison spürbar.

Auch Ausrüstung sollte realistisch kalkuliert werden. Gute Wanderschuhe für die Alpen, Regenbekleidung, Rucksack, Schlafsack-Inlett, Stirnlampe und Erste-Hilfe-Set kosten schnell mehrere hundert Euro, wenn noch nichts vorhanden ist. Wer sparen möchte, sollte nicht bei sicherheitsrelevanten Dingen kürzen. Sinnvoller ist es, vorhandene Ausrüstung frühzeitig zu prüfen, fehlende Teile gezielt zu ergänzen und Leihoptionen für selten benötigte Gegenstände zu erwägen.

Optimale Reisezeiten und zeitliche Planung

Die klassische Zeit für eine Alpenüberquerung liegt zwischen Ende Juni und Ende September. In dieser Phase sind viele Hütten geöffnet, hohe Übergänge meist schneefrei und die Tage lang genug für größere Etappen. Dennoch ist nicht jeder Monat gleich geeignet. Ende Juni können auf höheren Pässen noch Schneefelder liegen, während im August Gewitterneigung, Hitze und hohe Auslastung eine größere Rolle spielen.

Der Juli bietet oft stabile Bedingungen, ist aber beliebt. Der September wirkt ruhiger, bringt klare Sicht und angenehmere Temperaturen, verlangt jedoch mehr Aufmerksamkeit bei kürzer werdenden Tagen und möglichen Kälteeinbrüchen. Wer außerhalb der Hauptsaison plant, muss Öffnungszeiten von Hütten, Seilbahnen und Busverbindungen besonders sorgfältig prüfen.

Bei der zeitlichen Planung sollte nicht jede verfügbare Stunde verplant werden. Eine Route mit sechs Tagesetappen braucht idealerweise mindestens einen Puffertag. Wetterumschwünge, müde Beine oder kleinere Verletzungen können sonst sofort den gesamten Ablauf gefährden. Tagesetappen sollten so gewählt werden, dass sie mit normaler Kondition sicher machbar sind, ohne ständig an die persönliche Grenze zu führen.

Routenwahl und Navigationsstrategien

Die passende Route entscheidet darüber, ob eine Alpenüberquerung als bereichernd oder überfordernd erlebt wird. Bekannte Varianten führen etwa von Oberstdorf nach Meran, von Garmisch Richtung Gardasee oder über Teile etablierter Fernwanderwege. Diese Strecken unterscheiden sich deutlich in Länge, Schwierigkeit, Höhenprofil, Infrastruktur und landschaftlichem Charakter.
Bei der Auswahl zählen nicht nur Kilometer. Höhenmeter, Wegbeschaffenheit, ausgesetzte Passagen, Schneefeldrisiko, die Lage wichtiger Alpenpässe und Abstiegsbelastung sind oft entscheidender.

Ein Tag mit 14 Kilometern und 1.200 Höhenmetern kann anstrengender sein als eine längere Taletappe. Eine gute Tourenplanung berücksichtigt deshalb Etappenprofile statt nur Streckenangaben.
Wie lässt sich unterwegs sicher navigieren, wenn Nebel aufzieht oder Markierungen fehlen? Eine Kombination aus Papierkarte, digitaler Karte und GPS-Track ist besonders verlässlich. Das Smartphone allein genügt nicht, wenn Akku, Empfang oder Wetter zum Problem werden. Eine Powerbank, offline gespeicherte Karten und Grundkenntnisse im Kartenlesen erhöhen die Sicherheit deutlich. Wer in der Gruppe unterwegs ist, sollte Navigationsaufgaben nicht nur einer Person überlassen.

Wetterbedingungen und Notfallvorsorge

Das Wetter in den Alpen wechselt schnell, besonders oberhalb der Baumgrenze. Sonniger Start am Morgen schützt nicht vor Gewitter, Starkregen, Hagel oder Temperatursturz am Nachmittag. Deshalb gehört der tägliche Wettercheck fest zur Routine. Entscheidend sind nicht nur Temperatur und Regenwahrscheinlichkeit, sondern auch Gewitterrisiko, Wind, Sicht und Schneefallgrenze.

Eine kluge Etappenplanung beginnt früh am Tag. Viele Gewitter entwickeln sich nachmittags, weshalb ausgesetzte Übergänge möglichst vor dieser Zeit passiert sein sollten. Bei unsicherer Lage ist Umplanung kein Scheitern, sondern Teil verantwortungsvollen Handelns. Alternative Talwege, Busverbindungen oder zusätzliche Übernachtungen sollten schon vor Tourbeginn bekannt sein.

Zur Notfallvorsorge gehören gespeicherte Notrufnummern, Kenntnisse über alpines Notsignal, ein Erste-Hilfe-Set und ein klarer Gruppenplan für kritische Situationen. Wichtig ist auch, dass Angehörige oder Kontaktpersonen grob über die Route informiert sind. Bei Hüttenübernachtungen kann das Personal oft aktuelle Hinweise zu Wegzustand und Wetter geben. Solche Einschätzungen aus der Region sind wertvoll, ersetzen aber nicht die eigene Entscheidung.

Auswahl der Ausrüstung und Sicherheitskonzept

Die Ausrüstung muss leicht genug für mehrere Tage und zuverlässig genug für wechselhafte Bedingungen sein. Ein Rucksack mit 30 bis 40 Litern reicht für viele Hüttentouren aus, wenn konsequent gepackt wird. Als Faustregel sollte das Gesamtgewicht ohne Wasser möglichst unter zehn Kilogramm bleiben. Jedes zusätzliche Teil belastet Knie, Rücken und Konzentration.

Wanderschuhe sollten gut eingelaufen sein, zur Route passen und ausreichend Halt geben. Für technisch einfache Wege reichen häufig stabile leichte Bergschuhe, während anspruchsvollere Passagen mehr Sohlensteifigkeit und Knöchelschutz verlangen. Regenjacke, Regenhose, warme Zwischenschicht, Mütze und Handschuhe gehören auch im Sommer ins Gepäck.

Ein Sicherheitskonzept besteht nicht nur aus Ausrüstung. Es umfasst Entscheidungen: Wann wird umgedreht? Wer achtet auf Erschöpfung in der Gruppe? Welche Etappe wird bei Gewitter ausgelassen? Zur Grundausstattung zählen außerdem Blasenpflaster, Verbandsmaterial, persönliche Medikamente, Rettungsdecke, Stirnlampe, Sonnenschutz, Trinkflasche und ein geladenes Telefon. Trekkingstöcke können Abstiege entlasten, sollten aber vorab geübt werden.

Körperliche Vorbereitung und Trainingspläne

Eine Alpenüberquerung verlangt Ausdauer, Trittsicherheit und Belastbarkeit über mehrere Tage. Einzelne lange Wanderungen reichen als Vorbereitung selten aus, weil der Körper sich an wiederholte Tagesbelastung gewöhnen muss. Sinnvoll ist ein Trainingszeitraum von acht bis zwölf Wochen, abhängig von Ausgangsfitness und Schwierigkeit der Route.

Zu Beginn stehen regelmäßige Grundlageneinheiten: zügiges Gehen, Radfahren, Treppensteigen oder leichtes Joggen. Nach einigen Wochen sollten Wanderungen mit Höhenmetern dazukommen. Besonders wichtig sind Abstiege, da sie Oberschenkel, Knie und Koordination stark fordern. Wer nur bergauf trainiert, merkt die Lücke oft am zweiten oder dritten Tourtag.

Ein einfacher Wochenplan kann aus zwei kürzeren Ausdauereinheiten, einer Kraft- und Stabilisationseinheit sowie einer längeren Wanderung am Wochenende bestehen. Kniebeugen, Ausfallschritte, Wadenheben und Rumpfübungen helfen, Gelenke zu stabilisieren. Kurz vor der Tour sollte nicht mehr hart trainiert werden. Die letzte Woche dient der Erholung, dem Schlaf und dem finalen Materialcheck.

Unterkunfts- und Verpflegungsoptionen

Übernachtungen sollten früh geplant werden, besonders auf beliebten Routen und in Ferienzeiten. Berghütten bieten eine direkte Nähe zur Strecke, einfache Zimmer oder Lager und oft Halbpension. Hotels und Gasthöfe im Tal bieten mehr Komfort, verlangen aber manchmal zusätzliche Abstiege oder Transfers. Welche Variante passt, hängt vom gewünschten Erlebnis und der körperlichen Belastung ab.

Hütten haben eigene Regeln. Ein Hüttenschlafsack ist meist Pflicht, Ruhezeiten werden ernst genommen und Kartenzahlung ist nicht überall selbstverständlich. Reservierungen sollten bestätigt und bei Planänderungen rechtzeitig abgesagt werden. Das ist fair gegenüber anderen Wandernden und hilft den Wirtsleuten bei der Planung.

Bei der Verpflegung zählt Verlässlichkeit. Frühstück und Abendessen lassen sich häufig über die Unterkunft abdecken, während tagsüber energiereiche Snacks sinnvoll sind: Nüsse, Trockenfrüchte, Riegel, Brotzeit oder Käse. Wasserstellen sind nicht auf jeder Etappe vorhanden. Vor dem Start sollte klar sein, wo nachgefüllt werden kann. Wer Unverträglichkeiten hat oder vegetarisch lebt, klärt das besser vorab, weil das Angebot in abgelegenen Hütten begrenzt sein kann.

Regionale Besonderheiten und Insider-Tipps

Die Alpen sind keine einheitliche Kulisse, sondern ein Raum mit starken regionalen Unterschieden. In Bayern prägen Almwirtschaft und breite Wanderwege viele Einstiege, in Tirol wechseln sich Hochtäler, steile Übergänge und traditionelle Hütten ab. Südtirol bringt oft mildere Temperaturen, mediterrane Einflüsse und eine andere Esskultur ins Spiel. Wer diese Unterschiede kennt, plant nicht nur praktischer, sondern erlebt bewusster.

Ein nützlicher Tipp betrifft lokale Mobilität. Viele Täler verfügen über Buslinien, Gästekarten oder saisonale Wanderbusse. Sie können helfen, gefährliche Straßenabschnitte zu vermeiden oder bei schlechtem Wetter flexibel zu reagieren. Auch Seilbahnen sind nicht nur Komfort, sondern manchmal eine sinnvolle Möglichkeit, Kräfte zu sparen und lange Forstwege zu umgehen.

Regionale Besonderheiten zeigen sich auch bei Sprache, Öffnungszeiten und Zahlungsgewohnheiten. In kleineren Orten schließen Läden früher, und Ruhetage können die Versorgung beeinflussen. Bargeld bleibt auf Hütten und in abgelegenen Gasthöfen wichtig. Wer früh am Abend ankommt, Schuhe trocknet, Wasser auffüllt und den nächsten Tag prüft, startet deutlich entspannter.

Praktische Checkliste für die Planung und Durchführung

Eine übersichtliche Checkliste verhindert, dass wichtige Punkte zwischen Vorfreude und Packstress verloren gehen. Sie sollte nicht erst am Vorabend entstehen, sondern einige Wochen vor der Tour. Dann bleibt genug Zeit, Schuhe einzulaufen, Reservierungen anzupassen und fehlende Ausrüstung zu ergänzen.

  • Route mit Tagesetappen, Höhenmetern und Ausweichmöglichkeiten festlegen
  • Unterkünfte reservieren und Öffnungszeiten prüfen
  • An- und Abreise inklusive Reserven planen
  • Wetterquellen und regionale Informationsstellen notieren
  • Offline-Karten, GPS-Tracks und Papierkarte vorbereiten
  • Rucksackgewicht testen und unnötige Ausrüstung entfernen
  • Wanderschuhe, Socken und Regenkleidung vorab ausprobieren
  • Erste-Hilfe-Set, persönliche Medikamente und Notfallkontakte einpacken
  • Bargeld, Ausweis, Versicherungskarte und Buchungsbestätigungen mitnehmen
  • Trainingsstand ehrlich bewerten und Etappen gegebenenfalls entschärfen

Am Tag vor dem Start genügt ein letzter Kontrollblick: Wetter, Wegzustand, erste Etappe, Wasser und Verpflegung. Während der Tour bewährt sich ein kurzer Abendrhythmus. Kleidung trocknen, Füße pflegen, Akkus laden, Karte prüfen und den nächsten Morgen realistisch planen. Wer die Alpenüberquerung mit Klarheit, Respekt und ausreichend Spielraum angeht, schafft die besten Voraussetzungen für eine sichere und eindrucksvolle Mehrtagestour.


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Alpenferien – wunderschöne Natur entdecken

Alpenferien – wunderschöne Natur entdecken

Entdecke die wunderschöne Natur der Alpen
Wandern in traumhafter Natur
Beeindruckende Naturerlebnisse zu jeder Jahreszeit

Die Alpen bilden eine traumhafte Kulisse für einen abwechslungsreichen Urlaub. Atemberaubende Natur, imposante Gipfel und grüne Almen sind wie geschaffen für Wanderungen, Klettertouren und Fahrradausflüge. Für Gebirgswanderungen ist eine geeignete Grundausrüstung notwendig. Dazu zählt neben stabilen Schuhen bequeme Bekleidung. Funktionale Cargohosen nehmen dabei eine Vorreiterrolle ein.

Praktisches Styling ist gefragt

Ursprünglich waren Cargohosen Bestandteil der Kampf-Uniformen britischer Soldaten. Die für robustes Design bekannten Hosen wurden in den 1930er Jahren als Arbeitskleidung konzipiert. Als besonders praktisch erwiesen sich die großen Taschen, die viel Stauraum boten. Daran hat sich bis heute nichts geändert. In den geräumigen Hosentaschen einer Cargohose lassen sich das Mobiltelefon, das Portemonnaie und viele weitere Alltags-Utensilien bequem verstauen. Mittlerweile haben Lifestyle-Marken das Design optimiert und individualisiert. So findet man Cargohosen für Herren von PME Legend in verschiedenen Passformen, Farben und Waschungen. Anschmiegsame Materialien sorgen für optimalen Tragekomfort. Bewegungsfreiheit ist vor allem beim Herumstreifen in felsigem Gelände sehr wichtig. Cargohosen gelten als praktisch und werden daher bei unterschiedlichsten Outdoor- und Freizeit-Aktivitäten getragen.

Unterwegs in der Alpenregion

Die Alpenregion bietet zu jeder Jahreszeit wunderschöne Natur-Erlebnisse. Während im Sommer kristallklare Bergseen mit Badevergnügen locken, kann man in den Wintermonaten Schlittschuhfahren oder Skisport betreiben. Ein umfangreiches Wanderwege- und Fahrradroutennetz ermöglicht das Erkunden der malerischen Alpenlandschaft zu Fuß oder auf dem Mountainbike. Auch in diesem Zusammenhang hat sich robuste Bekleidung bewährt. Cargohosen bestehen größtenteils aus widerstandsfähigem Gewebe, das auch rauen Bedingungen standhält. Alpen-Wanderungen sind nicht mit Laufen im flachen Gelände vergleichbar. Steile Gipfel erklimmen, erfordert Kondition und Trittsicherheit. Die Mitnahme von Wanderkarten und eines Kompasses erleichtern die Orientierung. Es ist ratsam, nur auf markierten Wegen zu wandern. Aus Respekt für die Natur sollten Abfälle nicht unterwegs entsorgt, sondern wieder mitgenommen werden. Bei der Routenplanung für den Wanderausflug orientiert man sich am besten an der eigenen Fitness und Erfahrung. Eine objektive Selbsteinschätzung ist wichtig, um das Wandern zu genießen und sich nicht zu überfordern. Regelmäßige Pausen entlasten die Muskulatur.

Aktivitäten für wanderfreie Tage

Für die wanderfreien Tage bieten sich entspannende Aktivitäten Thermenbesuche, Sauna und Wellness an. Auch die Besichtigung berühmter Sehenswürdigkeiten wie dem märchenhaften Schloss Neuschwanstein stehen im Alpen-Urlaub auf dem Programm. Das Allgäu ist als Land der Schlösser bekannt und hält zahlreiche Optionen für romantische Schlossbesuche bereit. Die Ammergau-Region hingegen gilt als ursprünglich und authentisch. Der Wintersportort Garmisch-Partenkirchen sowie das Geigenbaumuseum in Mittenwald zählen zu den schönsten Ausflugszielen dieser alpinen Gegend.


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Alpen neu erleben – wie sich der Bergtourismus neu erfindet

Alpen neu erleben – wie sich der Bergtourismus neu erfindet

Dank moderner E-Bikes wird die Alpenregion für Familien, Genießer und Aktivreisende gleichermaßen zugänglich
Die Vinschgaubahn in Südtirol steht für umweltfreundliches Reisen und regionale Vernetzung
Bewegung, Ruhe und Naturerlebnis: Yoga in den Alpen verbindet alles

Die Alpen stehen wie kaum eine andere Landschaft für Freiheit, Natur und Bewegung. Doch der klassische Urlaub in den Bergen verändert sich. Es wird leiser, nachhaltiger und individueller. Was früher vom Skisport geprägt war, wird heute von Trends wie Klimaschutz, sanfter Mobilität und Erlebnistourismus bestimmt. Zwischen urigen Dörfern, innovativen Tourismuskonzepten und digital vernetzten Wegen entsteht ein neues Bild der Alpen. Sie werden moderner, ökologischer und menschlicher.

1. Der Wandel des Bergtourismus – vom Massenandrang zur Achtsamkeit

Der Alpenraum gehört zu den beliebtesten Reisezielen Europas. Laut der Alpenkonvention besuchen jährlich über 120 Millionen Menschen die Region. Es handelt sich also um eine enorme Zahl, die Druck auf Natur und Infrastruktur ausübt. Die Folgen sind durchaus sichtbar. Zu den Folgen gehören überlastete Täler, Verkehrsstaus, steigende Temperaturen und ein Rückgang der Artenvielfalt. Doch auch immer mehr Regionen reagieren. Tirol, Südtirol oder das Berner Oberland setzen auf nachhaltige Tourismusstrategien, autofreie Täler und klare Besucherlenkung. Das Motto ist hier demnach weniger Masse, mehr Qualität. Tourismusverbände investieren in Bildung und Bewusstsein. Besucher sollen verstehen, was die Alpen ausmacht und dass es hier um ein empfindliches Ökosystem geht, welches Schutz braucht, um erlebt werden zu können. Nachhaltiger Bergtourismus ist kein Verzicht, sondern eine Einladung, bewusster zu reisen.

2. Mobilität im Wandel – grün, digital und individuell

Wie Menschen in die Alpen reisen, sagt viel über ihr Umweltbewusstsein aus. Zugverbindungen werden ausgebaut, Bergdörfer setzen auf E-Busse und Carsharing-Systeme, und immer mehr Hotels bieten Ladestationen für E-Fahrzeuge. Ein Symbol dieser Entwicklung ist das Fahrrad. Dank moderner E-Bikes wird die Alpenwelt für viele neu zugänglich. Sie sind nun nicht nur für Sportler, sondern auch für Familien oder ältere Reisende erreichbar. Gut ausgebaute Radwege, Panorama-Routen und vernetzte Tourenportale machen Bewegung zum Erlebnis. Gerade im Sommer zeigen Fahrradtouren, dass Mobilität und Klimaschutz kein Widerspruch sind. Ob entlang der Isar, durch Südtirols Weingebiete oder über die Pässe der Schweiz. Diese Radreisen verbinden Freiheit mit Nachhaltigkeit. Der Trend ist zurzeit auch messbar. Denn laut dem Deutschen Alpenverein wächst der Anteil der Radreisenden im Alpenraum jährlich um fast 10 %. Gleichzeitig sinkt der motorisierte Ausflugsverkehr. Das bedeutet ein kleiner, aber wichtiger Beitrag zur CO₂-Reduktion im Gebirge.

3. Die neue Vielfalt – zwischen Outdoor, Genuss und Kultur

Der moderne Alpenurlaub ist kein starres Konzept mehr, sondern ein Baukasten an Möglichkeiten. Reisende wollen heute mehr als Bewegung. Sie suchen nach Bedeutung, Begegnung, Geschichten und Erlebnissen. Neben klassischen Wander- oder Klettertouren gewinnen Themenreisen an Beliebtheit. Es gibt Kulinarische Pfade, die regionale Produkte und Slow Food fördern. Kunstwanderungen und Open-Air-Festivals in Bergregionen. Auch immer beliebter werden sogenannte Achtsamkeitsreisen, bei denen Meditation, das Naturerlebnis und Coaching kombiniert werden. Auch das Arbeiten in den Bergen, die sogenannten Workations, werden zunehmend populärer. Orte wie Garmisch-Partenkirchen, Bozen oder Innsbruck bieten unter anderem Co-Working-Spaces mit Bergblick und stabilem Internet. So entsteht eine neue Generation digitaler Nomaden, die Arbeit und Freizeit neu definiert. Die Alpen also sind längst kein reines Urlaubsgebiet mehr. Sie etablieren sich zu einem Lebensraum auf Zeit, in dem sich Bewegung, Kultur und Kreativität vereinen. Der Deutsche Alpenverein – Ressort Natur & Umwelt engagiert sich für Schutzprojekte, Bildungsangebote und Besucherlenkung, um die Balance zwischen Mensch und Berg zu wahren.


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Bild 2: Vinschgaubahn Kastelbell © IDM Südtirol | Hans-Peter Leu
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Urlaub in der Almhütte in den Alpen

Urlaub in der Almhütte in den Alpen

Urlaub in der Almhütte in den Alpen
Dein Hüttenurlaub in Österreich und Südtirol
Authentische Chalets, Appartements & Ferienhäuser für deinen Urlaub in den Bergen

Bei jedem von uns kommt eines Tages der Zeitpunkt, an dem Du Dir sagst: „So, jetzt buchen wir mal einen Hüttenurlaub in den Bergen!“. Ob für den reinen Genuss oder für den Gipfelsieg. Sowohl Genießer als auch Gipfelstürmer suchen das Besondere! „Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen …. Alles schön und gut, aber jetzt will ich mal eine richtige schöne, gemütliche, urige Almhütte buchen! So eine Hütte wie bei Heidi, so richtig in den Bergen!“.

Solche Aussagen höre ich öfter auf den zahlreichen Messen, auf denen ich mit meiner Firma ALPenjoy vertreten bin. Und jedes Mal habe ich auf den Messen Hoteliers mit an meiner Seite, die um die Gunst der Messebesucher buhlen und denen ihre noch freien Betten verkaufen möchten. Ob im Sommer oder für den Winter – das Geschäft mit den Hotelbetten oder Ferienwohnungen in den Alpen läuft gut. Bayern, Österreich, Südtirol und auch nach Jahren des Rückgangs auch wieder die Schweiz sind angesagt. Was früher zu über 60 Prozent dem Winter zugeschrieben wurde, teilt sich jetzt 50:50 auf Sommer und Winter auf. Tendenz steigend für den Sommer!

Und dabei geht der Trend, vorausgegangen natürlich der Wunsch, ganz klar Richtung Individualität. Freiheit, Unabhängigkeit, Natur, Bodenständigkeit usw. Das sind alles Motive, die für einen Urlaub in der Hütte sprechen. Dabei spielt das Wort Luxus keine große Rolle. Der Luxus ist hier die Freiheit, nämlich die Freiheit darüber zu entscheiden, wann ich aufstehe, wann ich esse und wie laut ich bin. Luxus im herkömmlichen Sinne, wie ich ihn in 4- oder 5-Sterne Hotels genießen kann, spielt in einem Hüttenurlaub keine Rolle.

Hüttenurlaub

Und da sind wir auch schon bei diesem riesigen Missverständnis der letzten 10 Jahre! Denn viele Hoteliers haben diesen Trend längst erkannt und haben in den vergangenen 10 Jahren Chalets, Hütten, Appartements gebaut, weil man ja den lieben Gästen die gewünschte Freiheit, Individualität usw. durchaus gönnt und somit auch anbieten möchte. Was man aber dabei völlig außer Acht gelassen hat: Das ist das Einfache, das Bodenständige, das Nicht-Luxuriöse, das richtig oben in den Bergen sein. Und das richtig Urige halt, nämlich rustikales, altes, von der Sonne gegerbtes Holz, offener Kamin, wie früher eingerichtet, vielleicht sogar ein Hauch von kitschig, aber trotzdem schön und nicht billig wirkend! Die Luxus-Chalets der Hotels, die in den vergangenen Jahren neu gebaut wurden, haben von dem vorgenannten Charme nämlich gar nichts. Sie sind neugebaut, sind edel eingerichtet und es wird einem teilweise das Essen, sogar schon morgens das das Frühstück, im Chalet serviert. Ist das der Wunsch vom soliden Hüttenurlaub? Ganz gewiss nicht! Und dafür zahlt man nicht selten über 1.000 Euro pro Tag!!! Aber ok, die Nachfrage dafür wird es sicherlich auch geben! Immerhin gibt es für alles eine Nachfrage!

Dein Urlaub in den Bergen! Österreich & Südtirol

Hütten & Chalets die jeder will, aber keiner findet!

Wovon wir hier jedoch sprechen und schreiben, das sind richtige Hütten in den Bergen. Hier bekocht man sich selbst und kann schlafen so lange man will, ohne dass man vom Hotelpersonal geweckt wird, das nebenan in der Küche gerade das Frühstück vorbereitet, während man selbst noch mit Frau oder Mann und/oder mit den Kindern im Bett liegt.

Auf www.almliesl.com findest Du die schönsten Hütten für einen ganz besonderen und authentischen Bergurlaub. Genieße diese einzigartigen Hütten inmitten einer spektakulären Alpen-Szenerie. Das kann entweder in der imposanten Bergwelt in Österreich oder auch in Südtirol sein. Du bereicherst Dein Leben mit spannenden Erlebnissen und Erfahrungen zu jeder Jahreszeit – Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – und kannst Dir auf der Internetseite des Hütten-Spezialisten almliesl.at Deinen privaten Hüttenurlaub buchen. Sichere Dir jetzt gleich Deine private Hütte für Deinen nächsten Urlaub in Tirol, dem Salzburger Land, in Kärnten, in der Steiermark oder Oberösterreich. Oder Du mietest Dir eine schöne Hütte in den Südtiroler Bergen!

Noch zum Abschluss dieses Artikels sei gesagt: Diese Meinung vertrete ich persönlich. Das ist nicht die Meinung von Almliesl! Und es sei auch gesagt, dass es bei Almliesl auch etwas luxuriösere Chalets und Hütten gibt. Der Grund ist ja bereits oben genannt: Es gibt für alles eine Nachfrage, und diese soll schließlich auch hier befriedigt werden!

Hüttenurlaub


Bildquellen:
Almliesl Touristik GmbH
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Coolcation: Der Trend für heiße Sommertage

Coolcation: Der Trend für heiße Sommertage

Entfliehe der Sommerhitze in den Dolomiten
In den Bergen entkommt ihr der Sommerhitze
Coolcation in den Alpen entdecken

Heute wollen wir mal ein bisschen „klugschnacken“! 😊
Wer von Euch kennt den Begriff „Coolcation“?

„Coolcation“ ist das Schlagwort für den Reisetrend, bei dem Urlauber der Sommerhitze entfliehen und stattdessen in kühleren Regionen Urlaub machen. Das Wort ist eine Mischung aus den englischen Wörtern „cool“ für kühl und „vacation“ für Urlaub.
Wer es von Euch gewusst hat, ist in Sachen Trendwörter ganz vorn dabei. Wer es nicht gewusst hat, macht nichts! Dafür weißt Du es jetzt! 😊

Und wo macht man jetzt so einen Urlaub, wenn man nach diesem neuen Trend handelt und sich ganz bewusst ein Urlaubsziel mit kühlerem Klima sucht? Natürlich oberhalb von 1.500 Meter Höhe.

Man ist total „in“, wenn man eine, sich zunehmend etablierende Urlaubsform bucht, bei der man bewusst ein kühleres Klima bevorzugt.
Die Gründe dafür sind hinreichend:

  • Die Coolcation ist eine Reaktion auf Hitzewellen, man möchte einfach der fast schon unerträglichen, sommerlichen Hitze entfliehen.
  • Der Klimawandel führt zu höheren Temperaturen in klassischen Urlaubsregionen, was den Wunsch nach kühleren Zielen verstärkt.

Darum wird Coolcation immer beliebter:

  • Gesundheit: Die hohe Hitze in vielen Urlaubsdestinationen kann sich negativ auf das Wohlbefinden auswirken.
  • Komfort: In kühleren Regionen ist der Sommer angenehmer und die Temperaturen sind erträglicher.
  • Abwechslung: Kühlere Reiseziele bieten oft andere Aktivitäten und Landschaften als die klassischen Sonnen- und Strandurlaube.

Kurz gesagt: Coolcation ist ein Trend, der den Wunsch nach kühleren Urlauben widerspiegelt und eine Reaktion auf die Auswirkungen des Klimawandels und die steigenden Temperaturen in vielen Urlaubsregionen ist.

Die typische Coolcation-Destination liegt in den Bergen Österreichs, in Südtirol oder in der Schweiz. Also seid Ihr auf unserem Portal genau richtig!

Unsere Top 10 Coolcation-Hotels in den Alpen

1. Alpenromantik-Hotel Wirler Hof in Galtür (Tirol / Österreich)
2. Genusshotel Almrausch in Bad Kleinkirchheim (Kärnten / Österreich)
3. Sport- und Vitalhotel Seppl in St. Leonhard, Pitztal (Tirol / Österreich)
4. Ferienhotel Lärchenhof im Kaunertal (Tirol / Österreich)
5. Hotel Alpina in Pettneu, St. Anton am Arlberg (Tirol / Österreich)
6. Berghotel Tyrol im Schnalstal (Südtirol / Italien)
7. Gran Panorama Wellness Hotel Sambergerhof in Villanders (Südtirol / Italien)
8. Hotel Baumwirt zwischen Kastelruth und Grödnertal (Südtirol / Italien)
9. Belle Epoque Hotel Victoria in Kandersteg (Berner Oberland / Schweiz)
10. Hotel Eiger in Mürren (Berner Oberland / Schweiz)

👉 Übrigens: Mehr als 12 Millionen Menschen in deutschen Städten sind laut Deutscher Umwelthilfe bereits heute von extremer Hitze betroffen – ein deutlicher Hinweis darauf, warum die Nachfrage nach kühleren Urlaubszielen steigt. Zur Quelle: Deutsche Umwelthilfe


Bildquellen:
Bild 1: © DOLOMITES Val Gardena
Bild 2: © TVB Paznaun – Ischgl
Bild 3: © Ötztal Tourismus


Zwischen Natur und Netz – Wie digitale Geräte den Biorhythmus im Urlaub stören und Abhilfe schaffen

Zwischen Natur und Netz: Wie digitale Geräte den Biorhythmus im Urlaub stören – und was dagegen hilft

Skivergnügen mit Smartphone: Auch im Winterurlaub immer up to date
Mit dem Smartphone unvergessliche Ski-Momente einfangen
Entspannung statt Arbeit – den Laptop mal beiseite lassen

Urlaub ist für viele der Inbegriff von Entschleunigung. Abschalten, zur Ruhe kommen, Kraft tanken – am besten fernab vom Alltag und seinen digitalen Begleitern. Doch genau hier liegt oft das Problem: Smartphone, Tablet oder Laptop bleiben selten zu Hause. Selbst auf entlegenen Almhütten oder in Küsten-Ferienhäusern sind Mails, News und Social Media nur einen Wisch entfernt. Das hat Folgen – nicht nur für die mentale Entspannung, sondern auch für den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus. Der Kopf bleibt im Standby-Modus, selbst wenn draußen längst Ruhe eingekehrt ist.

Die innere Uhr braucht Dunkelheit und Ruhe

Der menschliche Biorhythmus folgt natürlichen Reizen wie Licht, Temperatur und Aktivitätszyklen. Besonders sensibel reagiert er auf künstliches Licht, vor allem auf kurzwelliges blaues Licht, wie es von Smartphones und Tablets ausgestrahlt wird. Dieses Licht unterdrückt die Ausschüttung von Melatonin – jenes Hormon, das Müdigkeit einleitet und erholsamen Schlaf begünstigt. Wer also am Abend noch Mails checkt oder Serien streamt, stört die innere Uhr – selbst in der naturbelassenen Umgebung eines Bergdorfs oder am ruhigen Seeufer. Die Umgebung wirkt zwar beruhigend, aber das Innenleben bleibt gestört.

Digitale Reize verlängern den Tag künstlich

Im Urlaub verschiebt sich der Alltag oft in ruhigere Bahnen. Gleichzeitig steigt die Bereitschaft, den Tag durch digitale Inhalte zu verlängern: Noch schnell ein Reel schauen, die Tagesausflüge im Chat teilen oder die Abendnachrichten durchscrollen. Was harmlos wirkt, hat Auswirkungen. Das Gehirn bleibt im Aktivitätsmodus, obwohl die Umgebung längst zur Ruhe gekommen ist. Einschlafprobleme, unruhiger Schlaf oder nächtliches Grübeln sind häufige Folgen – auch wenn tagsüber viel frische Luft und Bewegung im Spiel waren. Besonders tückisch: Die scheinbar entspannte Atmosphäre maskiert oft, wie sehr das Nervensystem überreizt bleibt.

Lichtschutz für die Augen, Schlafschutz für das Gehirn

Selbst in der klaren Bergluft kann zu viel Bildschirmzeit am Abend die innere Uhr durcheinanderbringen. Eine Blaulichtfilter-Brille reduziert gezielt das aktivierende Licht digitaler Displays – und unterstützt so den natürlichen Schlafrhythmus, gerade in erholsamen Urlaubsphasen. Wer keine Brille tragen möchte, kann alternativ auf Gerätefunktionen wie den „Night Shift“-Modus setzen oder Blaulichtfilter-Apps verwenden. Auch das bewusste Dimmen der Helligkeit und die Wahl wärmerer Farbtöne helfen dabei, den visuellen Stress zu verringern. Wichtig bleibt: Je früher am Abend digitale Quellen reduziert werden, desto eher findet das Gehirn zur Ruhe.

Analog statt digital: Zeitfenster schaffen

Ein hilfreicher Ansatz ist die bewusste Begrenzung der Bildschirmzeit, insbesondere am Abend. Dafür müssen nicht gleich alle Geräte ausgeschaltet bleiben. Schon klar definierte Offline-Zeiten oder bestimmte Räume ohne digitale Begleiter – etwa Schlafzimmer oder Terrassen – helfen dabei, neue Routinen zu entwickeln. Ein analoges Buch, ein Spaziergang bei Dämmerung oder einfach das Lauschen in die Umgebung können die Rolle digitaler Medien sanft ersetzen, ohne als Verzicht wahrgenommen zu werden. Auch kreative Tätigkeiten wie Zeichnen, Schreiben oder Musikhören schaffen Abstand – und oft neue Zugänge zur eigenen Erholung.

Kinder und Geräte: besondere Rücksicht im Familienurlaub

Gerade bei Reisen mit Kindern spielt der Biorhythmus eine zentrale Rolle. Zu wenig Schlaf oder eine Verschiebung des natürlichen Tagesablaufs wirken sich bei Jüngeren oft stärker aus – und schlagen auf Stimmung und Belastbarkeit. Tablets oder Filme am Abend sind zwar verlockend, besonders nach aktiven Tagen. Doch je weniger digitale Reize vor dem Schlafengehen stattfinden, desto besser kommt auch der Nachwuchs zur Ruhe. Eltern, die selbst bewusst abschalten, leben eine gesündere Balance vor. Gemeinsame Abendrituale ohne Bildschirme fördern nicht nur den Schlaf, sondern auch das familiäre Miteinander.

Digitale Pausen bewusst gestalten

Der bewusste Umgang mit digitalen Geräten ist keine reine Verzichtsstrategie. Vielmehr geht es darum, die Pausen, die ein Urlaub bieten soll, auch mental erlebbar zu machen. Digitale Fastenzeiten – ob für eine Stunde oder einen ganzen Tag – ermöglichen es, mit der Umgebung in echten Kontakt zu treten. Der Blick schweift nicht mehr über Displays, sondern in Landschaften, in Gesichter, in Stille. Das wirkt sich spürbar auf das Erholungsempfinden aus. Wer den Mut hat, für eine Weile offline zu sein, wird häufig mit intensiveren Eindrücken und innerer Ruhe belohnt.

Wetter, Natur, Umgebung – echte Reize wirken anders

Digitale Inhalte sind visuell und akustisch stark, aber meist einseitig. Wer sich draußen aufhält, erlebt eine Reizvielfalt, die das Nervensystem anders anspricht: wechselndes Licht, Temperaturschwankungen, natürliche Geräusche. Diese Reize helfen dabei, den Tag-Nacht-Rhythmus wieder stärker an natürlichen Taktgebern auszurichten. Das kann besonders in Kombination mit analogen Aktivitäten wie Wandern, Radfahren oder Schwimmen den Erholungseffekt messbar steigern. Auch einfache Routinen wie morgens barfuß durch feuchtes Gras gehen oder abends den Sonnenuntergang beobachten, unterstützen die Rückkehr zu einem gesunden Taktgefühl.

Rückkehr in den Alltag vorbereiten

Wer im Urlaub digitale Routinen reduziert hat, steht nach der Rückkehr oft vor der Frage: Wie lässt sich das in den Alltag integrieren? Ganz abschalten lässt sich das Smartphone im Beruf selten. Doch kleine Rituale – etwa ein digitales Abend-Aus oder das Handy nicht mit ins Schlafzimmer nehmen – können helfen, Erholungseffekte zu konservieren. Entscheidend ist nicht die komplette Abstinenz, sondern das bewusste Verhältnis zu digitalen Geräten. Auch kleine Veränderungen im Alltag können eine nachhaltige Wirkung entfalten, wenn sie konsequent gelebt werden.

Digitale Balance ist Teil gesunder Erholung

Der Urlaub ist eine Chance, alte Gewohnheiten zu hinterfragen. Gerade der Umgang mit digitalen Geräten zeigt, wie eng Technik, Alltag und Gesundheit miteinander verwoben sind. Wer es schafft, für eine gewisse Zeit Abstand zu nehmen – ohne sich unter Druck zu setzen – spürt meist schnell die positiven Effekte: besserer Schlaf, mehr innere Ruhe, ein intensiveres Erleben der Umgebung. Zwischen Natur und Netz muss kein Widerspruch bestehen. Die richtige Balance ist der Schlüssel – nicht nur im Urlaub, sondern auch darüber hinaus.


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Adrenalinjunkies → Ab in die Alpen mit Euch

Adrenalinjunkies → Ab in die Alpen mit Euch

Die Alpen sind der perfekte Spielplatz für den nächsten Adrenalinkick. Statt sich im Freizeitpark die Beine in den Bauch zu stehen, sagen wir: Ab in die Alpen mit Euch.
Erlebt die Alpen im Höhenrausch von oben, kletternder Weise oder mittendrin in den reißenden Fluten der Alpinen Flüsse.

Alpiner Höhenrausch beim Paragleiten in den Alpen
Canyoning in den Alpen - Adrenalin und WOW-Effekt am und im Wasser
Mega Swing & Flying Fox im Ötztal - Spezialtipp für Adrenalinjunkies

Alpiner Höhenrausch

1. Paragliding
Wer die Alpen von oben erleben möchte, kann sich den Traum vom Fliegen beim Paragliding erfüllen. Mit wenigen Anlaufschritten und einem erfahrenen Tandempiloten erlebst Du den Traum vom Fliegen und die Berge ganz nah. Der Tandemclub in Saltaus im Meraner Land bietet neben verschiedenen Flugrouten auch Handicap-Flüge an.

2. Die Alpen von oben im Heißluftballon
Um die majestätischen Alpen von oben zu bestaunen, startet Ihr am Besten in dem Ballondorf schlechthin – in Filzmoos. Bei gutem Wetter kann man bis zu 100 km weit über die eindrucksvollen Alpen sehen. Hoch oben und trotzdem scheinen die Gipfel zum Anfassen nah. Ein atemberaubendes Erlebnis!

Winter-Tipp: Jedes Jahr im Januar veranstaltet das Hanneshof Resort seine Hanneshof Ballonwochen. Bis zu 50 Heißluftballone sind zeitgleich in der Luft und zeigen sich vor der prachtvollen Kulisse.

3. Fallschirmspringen
Auch ein Sprung direkt ins Tal verspricht einen Kick, von dem Ihr sicher noch lange etwas habt. Fallschirmspringen kann man vielerorts in den Alpen. Viel Spaß macht es z.B. mit den St. Johanner Bergbahnen in den Kitzbüheler Alpen. Mit besonders Mutigen Überfliegern unternimmt der Pilot auch gerne ein paar akrobatische Einlagen. Für dieses unvergessliche Erlebnis brauchst Du keinerlei Vorkenntnisse, eine Einweisung erfolgt vor dem Flug.

Adrenalin und WOW-Effekt am und im Wasser

1. Rafting
Rafting kann man an vielen Stellen in den Alpen ausprobieren. Eine besonders schöne und lange Tour könnt Ihr in Maishofen erleben. Stürzt Euch gemeinsam mit erfahrenen Bootsführern für 2 Stunden in die Salzach. Die Ausrüstung wird gestellt und auch ein Transfer direkt vom Hotel ist möglich.

2. Canyoning
Sich in eine Schlucht abzuseilen oder eine Schlucht hinaufzuklettern erfordert Mut und Teamgeist. Dafür wird man mit einer besonderen Aussicht auf eine Tier- und Pflanzenwelt belohnt, die man sonst wohl nicht zu sehen bekommen würde. Angeboten wird das z.B. vom Rafting Center Taxenbach im Salzburger Land.

3. Stuibenfall Klettersteig direkt am Wasserfall
Um am höchsten Wasserfall Tirols entlang zu klettern, sollte man nicht nur schwindelfrei sein, sondern vor allem nicht wasserscheu, denn die Gischt rauscht direkt an Euch vorbei. Alle, die es ganz nach oben bis direkt an die Kante des Wasserfalls geschafft haben, werden mit einem atemberaubenden Blick über den Stuibenfall und das Tal belohnt. Und spoiler Alert: Eine Seilbrücke führt direkt über den Wasserfall drüber. Gänsehaut garantiert!

4. Wasserski, Parasailing und Wakeboarden
Action & Adrenalin direkt auf dem Wasser versprechen die zahlreichen Wassersportarten, die man auf den Alpenseen ausprobieren kann. Die Geschwindigkeit auf der Haut spüren, den Gleichgewichtssinn auf dem Board ausprobieren oder wie ein Adler über dem glitzernden Wasser schweben ist was für alle, die sich im Sommer gerne nass machen. Und das Beste: Alle Wassersportarten lassen sich in der Regel ganz schnell lernen und erfordern nur etwas Mut und Anleitung. Eine tolle Möglichkeit dazu bietet sich direkt am z.B. Wörthersee in der hauseigenen Wasserskischule der Seepension Ria in Maria Wörth.

Mitten durch die Wipfel

1. Mega Dive Schaukel
Unter der 70 Meter hohen Kärntner Brücke hängt sie, die größte Schaukel in den Alpen. Einmal schwerelos durch die Schlucht schweben und dabei die fantastische Aussicht genießen. Und diesen Adrenalinkick kann man auch zusammen erleben, denn bis zu 4 Personen können gleichzeitig schaukeln.

2. Mega Swing & Flying Fox im Ötztal
In der AREA 47 können ganz Adrenalin hungrige diese beiden luftigen Abenteuer kombinieren. Mit dem Mega Swing stürzt Du nicht nur am Seil in die Tiefe, sondern kannst den Blick auf’s Tal kräftig schwingend genießen. Der Flying Fox ist was für alle, die Höhe noch mit Geschwindigkeit kombinieren wollen. Hier rauscht Du am Stahlseil entlang 400 m weit durch das Ötztal. Gänsehaut und Begeisterungsschrei inklusive.

3. Hochseilgarten
Absolut familientauglich ist ein Besuch im Hochseilgarten. Mit Gleichgewichtssinn und Gefühl kannst Du zwischen den Baumwipfeln hindurch klettern und dabei Deine Kraft und Geschicklichkeit auf die Probe stellen. Und wenn die ganze Familie zusammen in den Bäumen unterwegs ist, macht es gleich noch viel mehr Spaß. Einen der vielen schönen Klettergärten in den Alpen findest Du z.B. im Paznauntal in Tirol.

Speed und Motoren

1. Sommerrodeln
Sommerrodeln hört sich lieblich an, ist aber im Gegenteil etwas für alle, die es besonders schnell mögen. In den Alpen gibt es zahlreiche Sommerrodelbahnen. Eine besonders coole befindet sich in den Kitzbüheler Alpen. Timoks Alm Coaster heißt das heiße Gefährt, mit dem der Gast in Fieberbrunn ins Tal rast! In 9 m Höhe donnerst Du innerhalb von 7 Min. die Gesamtstrecke von 1.160 m bei einem Höhenunterschied von 115 m von der Timoksalm oberhalb von Fieberbrunn ins Dorf hinunter und erlebst dabei einen Geschwindigkeitsrausch!

2. Offroad Adventure Park
Schon mal Quad gefahren? Nein? Dann wird es aber Zeit. Quad, Rallye Kart und vieles mehr bietet z.B. der Glemmy Offroad Park mit seinen 60.000 qm am Ortseingang von Viehhofen im Salzburger Land. Für Anfänger bis Profis kann sich hier jeder austesten. Zusätzlich werden hier auch Quad Touren außerhalb des Geländes angeboten.

Inspirationen für weitere Adrenalinkicks und die passende Unterkunft dafür findest Du hier:
www.alpenjoy.de/sommerurlaub/adrenalin

 


Bilder:
Bild 1: Paragleiten Kitzbüheler Horn © St.Johann in Tirol/ Kitzbüheler Alpen Marketing
Bild 2: Canyoning Dolomiten © Trentino Marketing
Bild 3: Flying-Fox @ Bause


Diese Dinge sind seit Corona neu

Diese Dinge sind seit Corona neu, wenn Ihr einen Hotelurlaub bucht

Diese Dinge sind seit Corona neu, wenn Ihr einen Hotelurlaub bucht:

Bei der Buchung über unsere Website müsst Ihr keine verbindliche Verpflichtung eingehen. Aktuell kann sich jederzeit die Lage ändern, daher bieten viele Hotels auch eine flexible Rate an und die Möglichkeit, corona-bedingt bis 24 Stunden vor der Anreise kostenfrei stornieren zu können. Lest hier, was es ihr noch beachten müsst.

  • Viele Hotels empfehlen den bequemen und kontaktlosen Online-Check-In vorab oder vereinzelt auch das Einchecken an einem Terminal in der Hotellobby. Diese werden selbstverständlich nach jeder Nutzung umfassend desinfiziert.
  • Wenn Du persönlich an der Rezeption einchecken möchtest, schützen Plexiglasscheiben und Mund-Nasen-Schutz Dich und die Hotel-Mitarbeiter. Zimmerkarte oder -schlüssel und ggf. Kugelschreiber oder ähnliche Gegenstände werden Dir desinfiziert und mit Einmalhandschuhen übergeben.
  • Bitte beachte die Abstandsmarkierungen in der Lobby und anderen öffentlichen Bereichen, falls es zu Wartezeiten kommen sollte.
  • Der Aufzug/ Lift sollte zeitgleich von maximal nur zwei Personen genutzt werden.
  • Die Hotels haben die Reinigungszyklen in ihren Häusern noch enger getaktet und desinfizieren insbesondere Lichtschalter, Aufzugsknöpfe und andere Flächen in den öffentlichen Bereichen mehrmals in der Stunde.
  • In den öffentlichen Bereichen findest Du zahlreiche Spender mit Desinfektionsmittel in Krankenhausqualität. Die Hotelmitarbeiter stellen Dir auf Wunsch zudem Handdesinfektionstücher und Einmalhandschuhe zur Verfügung.
  • In den Hotelzimmern werden nach jedem Gast sämtliche Informationsunterlagen wie Room-Service-Menü und TV-Programmzeitschrift ausgewechselt. Aus Hygienegründen wird auf das Auslegen von Hotelbroschüren, Flyern und Citymaps verzichtet. Diese Informationen findest Du im digitalen Gäste-ABC auf dem TV, auf der Website des Hotels oder kannst sie per Anruf bei der Rezeption erfahren.
  • Gebrauchsgegenstände wie TV-Fernbedienung usw. werden nach jedem Gast selbstverständlich desinfiziert.
  • Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist für Hotelmitarbeiter verpflichtend. Dir wird es zu Deiner eigenen Sicherheit ebenfalls empfohlen.
  • Die Lebensmittel und Getränke werden nach den aktuellen HACCP-Vorgaben und zusätzlichen behördlichen Empfehlungen zur Lebensmittelsicherheit gelagert und verarbeitet. Um höchste Hygiene zu gewährleisten, sind daher aktuell vermehrt Einmalverpackungen und abgepackte Portionen nötig.
  • Viele Hotels bieten einen Zimmerservice mit Speisen und Getränken an. Dafür wird die Bestellung vor die Zimmertür gestellt und auch dort wieder abgeholt.
  • Das Hotelfrühstück kannst Du in gewohnt hoher Qualität genießen. Jedoch wird auf Buffets und à-la-carte-Service verzichtet, um den Abstand zwischen Dir und den Servicemitarbeitern bestmöglich zu gewährleisten. Je nach Hotelstandort wird Dir auch eine Auswahl an „To Go“-Komponenten geboten oder Dir wird ein persönliches, kleines Buffet nach Deiner Wahl auf einem Beistelltisch serviert.
  • Bitte habe Verständnis dafür, dass in den Hotelrestaurants aufgrund der Abstandsregeln weniger Plätze angeboten werden können und Du daher um eine zeitliche Reservierung gebeten wirst. Dafür haben die Hotels entsprechend ihre Frühstückszeiten verlängert.
  • Ähnliche Regeln gelten auch für das Mittag- und das Abendessen.
  • Bitte beachte, dass in den meisten Hotels aktuell nur bargeldlos gezahlt werden kann.
  • Sobald die Nutzung von Fitness- und Wellnessbereichen wieder erlaubt sein sollte, kannst Du Dich ebenfalls auf entsprechende Abstandsvorkehrungen und verstärkte Hygienemaßnahmen verlassen.

 

Über all diese Maßnahmen hinaus können Dir die Hoteliers versichern, dass sie für den Notfall vorbereitet sind. Zum einen sind die Mitarbeiter strikt angehalten, bei den kleinsten Krankheitssymptomen zu Hause zu bleiben. Zum anderen sind sie gut geschult, Anzeichen bei den Gästen zu erkennen, die auf eine Infektion hinweisen könnten. Die Mitarbeiter werden diese Gäste dann umgehend auf diese Krankheitssymptome ansprechen und separieren und anschließend die örtlichen Gesundheitsbehörden kontaktieren. Bitte zögere daher auch nicht, selbst die Hotelmitarbeiter zu informieren, wenn Du Anzeichen bei Dir bemerkst.

Sollte tatsächlich eine Erkrankung im Hotel auftreten, sind jegliche Maßnahmen zum Gesundheitsschutz der entsprechenden Personen und Sicherheit aller anderen im Hotel befindlichen Personen in den hoteleigenen Notfall-Richtlinien definiert und die Mitarbeiter entsprechend trainiert. Benötigtes Material wie Schutzkleidung und medizinische Utensilien sind in ausreichendem Umfang in jedem Hotel vorhanden.

Selbstverständlich wird zu jedem Zeitpunkt das aktuelle Geschehen beobachtet und das Handeln mit den erforderlichen Maßnahmen angepasst. Je nach Bundesland kann es darüber hinaus zu individuellen Richtlinien kommen.

Wir finden: Alles halb so wild, oder?! 😜


Umfrage zur Corona-Krise unter österreichischen Hotelbetreibern

Umfrage in Österreichs Hotelbetrieben zur Corona-Krise

Ende April haben wir von ALPenjoy Tourismusmarketing bei unseren Hotelpartnern in Österreich eine kleine Umfrage zur momentanen Lage gestartet und zusammengefasst. Das Ergebnis ist teilweise verblüffend, teilweise aber auch sehr besorgniserregend und regt zum Nachdenken an. Bitte lest selbst!

Umfrage zur Corona-Krise in Österreich
Umfrage zur Corona-Krise in Österreich
Umfrage zur Corona-Krise in Österreich

Umfrageergebnisse:

Umfrageergebnisse Hotels Österreich

 

So beurteilen die Hoteliers den Rest des Jahres 2020

„Es wird ein herausforderndes Wirtschaftsjahr, aber ich bin optimistisch.“

„Hotelwiedereröffnung wird erst sehr spät sein und vorerst nur Appartementvermietung.“

„Solange Reisebeschränkungen bestehen, ist es sehr schwierig! Im Herbst & Winter denke ich wieder positiv.“

„Es kommt nichts Gutes auf die Tourismusbetriebe zu!“

„Vermietung erst wieder ab Mitte Juli, die Auswirkungen werden auch im Winter noch spürbar sein.“

„Es wird kaum Sommertourismus geben, im Winter kommen hoffentlich die treuen Stammgäste.“

„Es wird einen ruhigen Sommer geben, weil viele Gäste lieber zuhause bleiben, aber ab Oktober ist wieder Potential nach oben.“

„Ab September/ Oktober besteht wieder ein bisschen Hoffnung, allerdings bei mir mehr Hoffnung auf den Winter.“

„Es wird immer besser und es wird sich entspannen.“

„Es wird ein ruhiger Sommer und eine Herausforderung für alle.“

„Der Sommer wird verhalten sein, eine Rezession wird uns wahrscheinlich treffen, ab Herbst ist es dann evtl. wieder alles normal.“

„Ein Erwachen der Wirtschaft wird erst im Herbst erfolgen, bis dahin habe ich alle Sozialkosten, Darlehen und Leasingraten gestundet.“

„Es wird sich für das Hotel relativieren, der Konsum bleibt, verlagert sich allerdings. Bei Grenzöffnung wird es trotzdem ein guter Sommer werden.“

„Es wird eine Rumpf-Sommersaison geben und eine sehr schwache kommende Wintersaison. Ich hoffe sehr, dass sich die Grenzen bald öffnen.“

„Hoffentlich wird es jetzt weitere Lockerungen im 2-Wochen- Rhythmus geben, im Winter sollte es dann wieder profitabel werden. Vor September wird es allerdings keinen Gewinn geben.“

„Der Sommer ist vorbei!“

„Es wird eine schwierige Zeit mit einigen Änderungen für die Zukunft.“

„Der vergangene Winter war gut, mit dem Sommer werden wir hoffentlich Kosten decken können. Bis zur Impfung wird nichts wieder normal. Ischgl könnte sich positiv für unseren Ort auswirken.“

„Es wird denkbar schwierig.“

„Lasst uns positiv denken und für vieles Neue offen sein!“

„Wenn die Grenze nach Deutschland öffnet, erwarte ich nur ein Minus von ca. 30%, wenn sie geschlossen bleibt, wird es ein Minus von 70% geben!“

„Die Reisefreudigkeit wird sicherlich verhalten bleiben.“

 

Meinungen der Hotelbetreiber zu den Maßnahmen der österreichischen Bundesregierung

„Der Shutdown war richtig. Die Verhältnismäßigkeit zwischen Gesundheit und Wirtschaft fehlt jedoch.“

„Machen es gut.“

„Bis auf die staatlichen Hilfspakete, die eine wahre Katastrophe sind, haben die das ganz gut gemacht. Allerdings gibt es aber genug Fehler, die gemacht wurden. Ich würde Kindergärten und Volksschulen nach Ostern geöffnet haben.“

„So langsam glaube ich nicht mehr an das Ganze.“

„Niemand weiß, was richtig und was falsch ist. Leider haben absolut keine Erfahrungen mit so einer Situation.“

„Ich finde, sie haben vorbildlich gehandelt. Das einzige Negative war die prompte Schließung des Tals am 13.3. Die Gäste mussten das Tal fluchtartig verlassen, dort hätte man uns einen Tag Zeit geben müssen.“

„Ich bin der Meinung, dass das Corona-Virus andere Hintergründe hat als wir glauben. Aber ich kann jedem empfehlen, sich auf Youtube (der Fall der Kabale – Dauer 3h) anzuschauen und sich selber ein Bild über unsere Welt zu machen.“

„Gut und rasch gehandelt. Der Fehler jedoch war, dass das Virus anfangs unterschätzt wurde.“

„Schwer zu sagen, wir haben keine Erfahrung mit dieser Situation. Positiv ist, dass mehr als 2/3 schon wieder gesund sind.“

„Machen das gut.“

„Machen das gut. Aber bitte jetzt alles wieder hochfahren, die Risikogruppe schützen, waschen und Abstand halten sollte ausreichen.“

„Die ersten Maßnahmen, nämlich die Skigebiete und die Hotels zu schließen, waren in Ordnung, wenn auch die Kommunikation teilweise hätte besser sein können. Die Ausgangssperren für 4 Wochen haben die Leute auch noch mitgetragen, weil man an den Zahlen den Erfolg der Maßnahmen ablesen konnte. Jetzt aber werden alle ungeduldig, warum nur bestimmt Geschäfte öffnen dürfen und warum es noch immer keinen Plan für die Öffnung der Schulen gibt. Auch gibt es leider kaum Aussagen über die Öffnung der Gaststätten und Restaurants. Und warum gibt es weiterhin rigorose Einschränkungen, obwohl kaum noch Neuinfektionen hinzukommen? Die Warnung vor einer 2. Infektionswelle dient nur dazu, damit die Menschen nicht gleich wieder zuhauf unterwegs sind.“

„Ganz gut, aber ich habe den Eindruck, momentan fehlt der Mut.“

„Das Ganze ist komplett überzogen. Ich kenne niemanden, der Corona hat. Bei einer kleinen 1% Infektion ist das ja auch sehr schwer möglich. DDR 2.0 lässt grüßen!“

„Ich finde, die machen es ganz gut. Manchmal verwirrt mich der Gesundheitsminister mit manchen Erlässen, aber unser Kanzler hat bis jetzt alles verständlich klar machen können. Und die Leute bei uns halten sich gut an die Maßnahmen, somit sind wir vom anfänglichen Quarantänegebiet mittlerweile jetzt mehr oder weniger bei den Handwerksbetrieben und im Einzelhandel wieder auf Betrieb, jedoch natürlich noch mit den geltenden Einschränkungen. Aber die meisten Geschäftslokale haben geöffnet. Ausgenommen die Dienstleister und die Gastronomie. Hier kämpfen gerade kleinere Betriebe schwer und ich denke, es wird leider auch einige Schließungen geben. Und die meisten Mitarbeiter sind auch arbeitslos. Nur wenige sind auf Kurzarbeit. Ich bin froh, dass ich von meinen Chefs Kurzarbeit angeboten bekommen habe.“

„Harte Maßnahmen, aber berechtigt.“

„Sie haben angemessen gehandelt, allerdings würde ich mit den Lockerungen noch 1-2 Wochen warten.“

„Die Maßnahmen waren richtig, die Härte war auch richtig und ein langsames Wiedereröffnen wäre jetzt ebenso richtig.“

„Die Regierung weiß wahrscheinlich selbst nicht genau, was richtig ist.“

„Die kriegen das schon hin.“

„Würde nichts anders machen, aber es muss jetzt wieder losgehen und hochgefahren werden.“

„Bis jetzt gut gemacht, aber jetzt geht es um den Restart, Kostenübernahmen und Investitionsanreize.“

 

Bekommt das Land Tirol durch den Fall Ischgl einen Imageschaden oder erleidet evtl. sogar ganz Österreich diesen Imageschaden?

„Für den heurigen Sommer und den kommenden Winter ist es sicher eine Belastung. Danach kräht kein Hahn mehr danach. Einen Schaden für ganz Österreich sehe ich nicht.“

„Ich glaube nicht, weil nach Ischgl fährt man zu 95% wegen Après Ski. Und genau das machen die Leute wieder, wenn es vorbei ist.“

„Im nächsten Winter wird es vielleicht etwas ruhiger sein in Ischgl, doch dann geht es überall gleich weiter. Egal ob in Österreich oder in Italien.“

„Wir werden es bestimmt die nächsten ein bis zwei Jahre merken. Ischgl wurde ja fast als Erfinder dieses Virus in den Medien zerrissen. Doch Menschen vergessen schnell und da Ischgl einfach durch sein Skigebiet und seine Infrastruktur hervorsticht, wird es nicht allzu lange dauern, bis es wieder „normal“ läuft.“

„Die Leute werden wieder nach Ischgl fahren. Natürlich sind momentan keine rosigen Zeiten, aber es wird wieder. Und Österreich insgesamt wird sich auch bestimmt erholen, nur müssen wir leider noch abwarten. Wir haben ja so gut wie keine Corona- Fälle.“

„Schaden nur wegen Ischgl? Ich denke nicht. Aber bis sich der Coronaschock mit dem Shutdown wirtschaftlich gelegt hat, dauert es sicher 1-2 Jahre. Der Schaden ist vorprogrammiert. Ich habe sehr viele Gäste, die gerne kommen würden und die uns auch telefonisch oder schriftlich unterstützt haben. Ganz im Ernst: Politik und Gastronomie haben sich nach Bekanntwerden einfach echt schlecht verhalten, indem sie gesagt haben, sie hätten alles richtig gemacht. Das ist jetzt die Rechnung dafür!“

„Das glaube ich nicht. Jeder, der nach Ischgl fuhr, wusste, dass es sich um den Ballermann des Wintersports handelt. So wurde Ischgl ja auch vermarktet und der gesamte Ort steht ja auch hinter diesem Konzept. Vielleicht gibt es im nächsten Winter eine kleine Delle, aber spätestens im Winter 21/22 ist das alles wieder längst vergessen. Und Auswirkungen auf den Tourismus in Gesamt-Tirol oder Österreich kann ich mir derzeit nicht vorstellen. Jedes Land hatte sein Ischgl. Spanien seine Riesendemo, Frankreich noch schnell Kommunalwahlen und dieses große evangelische Treffen im Elsass, Großbritannien einen Deppen an der Spitze, Deutschland auch noch Kommunalwahlen in Bayern und den Karneval und noch schnell eine volle Allianz-Arena …. Also ich glaube, jeder sollte am besten vor seiner eigenen Haustüre kehren, denn hinterher müssen eh wieder alle zusammenarbeiten.“

„Ischgl scheint leider eines der Schlagwörter für Corona in Österreich zu werden und auch ein Synonym für falsche Prioritäten, um nicht zu sagen: Umsatz vor Gesundheit. Tirol wird sich noch die nächsten 1-2 Jahre mit den Nachwehen beschäftigen müssen, Ischgl sicher länger. Österreich im Ganzen aber auf keinen Fall. Österreich hat in Europa am schnellsten und konsequentesten reagiert und fährt das Land auch mit am schnellsten behutsam wieder hoch. Das wird allgemein respektiert.“

„Es gibt hierzu auch ganz andere Berichte. Die Medien suchen sich halt das, was sie schreiben wollen. Konsequenzen eher nur kurzfristig. In einem Jahr redet niemand mehr darüber. Dasselbe war vor 20 Jahren in Kaprun. Ich denke, dass der Sommertourismus in Österreich im Allgemeinen steigen wird. Die Angebote sind sehr, sehr gut. Die Leute kommen übrigens schon langsam dahinter, dass die gesamten Corona-Maßnahmen übertrieben waren.“

„Durch die Berichterstattung ist sicherlich viel Schaden passiert. Ich denke für Tirol und vor allem Ischgl ist es sicher schwierig an Vergangenes nahtlos anzuknüpfen. Aber auch im Salzburger Land ist z.B. Flachau sehr negativ in den Medien. Es wird 2 bis 3 Saisonen dauern, bis man wieder zu alter Stärke zurückfinden kann. Man muss das Image jetzt definitiv wieder neu erarbeiten und aufbessern. Auf längerer Sicht sehe ich allerdings keine Probleme für Urlaub in Österreich.“

„Wie immer im Leben braucht es einen Sündenbock. Und in diesem Fall ist ein „geldgieriges Dorf“ super geeignet dafür. Denn der Gastronom oder Hotelier ist weder ein Arzt noch eine Gesundheitsbehörde. Bis vor einigen Wochen hat doch noch jeder gesagt, Corona ist ja nur eine schwache Form einer Grippe. Also was soll´s! Es gibt auch noch jetzt genug Menschen, die sagen, das sei alles Quatsch. Und hätten die Gastronomen oder Hoteliers von Ischgl von den Behörden eine Schließungsanweisung bekommen, hätten sie diese, wie auch im Nachhinein, sofort befolgt. Also wenn es eine Kritik gibt, dann ist diese an das Gesundheitssystem bzw. die Behörden in Tirol zu richten. Und wie gesagt, wann ist uns die Gefahr von Covid-19 bewusst geworden? Zu den Folgeschäden kann ich nur sagen, dass es nach einer letztmaligen öffentlichen Erwähnung im Durchschnitt nur 2-3 Wochen dauert, bis es jeder vergessen hat. Selbstverständlich wird es da und dort wieder mal erwähnt werden und es wird einige Leute geben, die öffentlich sagen, nie mehr nach Ischgl fahren zu wollen, aber der Mainstream lässt sich von solchen Hotspots wie Ischgl nicht abhalten.“

„Leicht wird die touristische Zukunft sicher nicht. Obwohl sich bei uns die Absagen für die Sommersaison in Anbetracht der Situation noch in Grenzen halten, bin ich mehr als skeptisch, wie wir das nach der Corona-Krise in gewohnter Weise verantwortungsvoll durchführen sollen. Und das wird in ganz Tirol so sein. Somit ist der Schaden schon angerichtet und wird zu enormen Umsatzeinbußen führen. Für die kommende Wintersaison bin ich etwas optimistischer, aber auch da wird nichts mehr so sein, wie es einmal war, z.B. der Après Ski. Die Zukunft des Tourismus in Tirol wird sicher nicht mehr so laut sein. Echter, ehrlicher, authentischer und persönlicher Umgang mit Gästen werden wieder mehr gefragt sein. Und selbstverständlich wird der Tourismus in Tirol und Österreich in naher Zukunft schwer darunter leiden und mit kräftigen Umsatzeinbußen leben müssen. Die große Frage wird auch sein, wie viele Hotels diese Situation überleben werden, denn auch in Tirol gibt es einige Gaststätten und Hotels, die schon vor der Corona-Krise am Limit waren. Aber „In allen Dingen ist Hoffen besser als zweifeln“ (Johann Wolfgang von Goethe).“

„Ja, Tirol erleidet einen Schaden. Und da viele Menschen die beiden Begriffe Österreich und Tirol nicht auseinanderhalten können, erleidet sicherlich auch ganz Österreich einen Schaden. Aber der Gast vergisst schnell und es wird dann auch der Après-Ski wieder funktionieren. Also wird sich der über den normalen Corona-Schaden hinausgehende Schaden in Grenzen halten.“

„Nicht nur Tirol und Österreich, sondern weltweit werden viele Länder Schaden nehmen. Wie überall im Leben kommt es nun darauf an, nicht bei den Vielen dabei zu sein, sondern in diesem Fall bei der Minderheit, die schnell und gestärkt am Markt zurück ist.“

„Beide Fragen sind mit JA zu beantworten. Besonders wird es die Destinationen mit hohem Ausländeranteil treffen, Österreich macht 2/3 seiner Nächtigungen mit ausländischen Gästen. Tirol ist ebenfalls sehr international aufgestellt und hat in Österreich durch die Entfernung zu Wien inklusive Grenzübertritt bei der Anreise doch klare Nachteile.“

Nun zu guter Letzt „DAS Statement schlechthin“ betreffend der Aussichten für Tirol und Österreich nach der Corona-Krise:
„Es ist ein großer Schaden, den Ischgl kurzfristig erleiden wird. Und das Thema Après Ski wird für die nächste Wintersaison nicht mehr so groß sein bzw. wird es nicht mehr so cool sein wie vor Corona, wenn man sagt, dass man Skiurlaub in Ischgl gemacht hat. Vor Corona war es bei vielen ein Statussymbol, in Ischgl Skiurlaub gemacht zu haben. Insbesondere auch bei denen, die das ganze Jahr nur daraufhin gespart haben, das wird sich ändern. Auf der anderen Seite ist die Menschheit aber auch dumm und vergisst viel und sehr schnell. Darum denke ich, dass es maximal einen Winter dauern wird, bis es sich wieder normalisiert. Der Sommertourismus war in Ischgl nie ein großes Thema, da es nur so von Baustellen gezeichnet ist oder die meisten Hotels geschlossen haben. Zudem hätte Ischgl maximal noch 2 Wochen Saison gehabt, wo sie noch etwas verdient hätten. Also die schreien und jammern jetzt ohne Grund, wenn es um einen finanziellen Schaden geht. Die meisten dieser Hotels haben ohnehin im Jahr 8 Monate geschlossen, weil sie es sich leisten können. Also Ischgl wird das Ganze sicherlich unbeschadet überstehen und weiterhin sein Geld machen. Allerdings finde ich diesen medialen Shitstorm den Ischglern gegenüber mehr als unfair, vor allem von den österreichischen Medien und Politikern, denn die Ischgler zahlen immerhin auch sehr viele Steuern. Übrigens so wie wir alle! Schlechter hingegen sieht es durch die Schließung für Ganzjahresbetriebe aus, die es sich nicht leisten können, von April bis Dezember geschlossen zu haben, da sie nicht so viele finanzielle Reserven haben wie z.B. die Betriebe in Ischgl, Sölden, Serfaus usw. Diesen Ganzjahresbetrieben sollte explizit geholfen werden. Kleinere und ruhigere Orte und Täler haben bereits einen Schaden erlitten bzw. werden einen großen Schaden davon tragen, weil sie kein großes Marketingbudget haben, um gegen diesen allgemeinen Medienshitstorm entgegen zu steuern. Wobei die kleineren Orte und Täler langfristig die Gewinner sein könnten, weil die urlaubssuchenden Menschen anfangen umzudenken und weg vom Massentourismus möchten. Um die Ausgangsfrage zu beantworten: ja, ich denke der Tiroler Tourismus wird einen enormen Schaden davon tragen! Wenn man sich eine aktuelle Studie anschaut, dann werden zurzeit andere Bundesländer viel öfter im Internet als potentielles Reiseziel gesucht als Tirol. Darum denke ich, dass gesamt Österreich nicht mehr finanziellen Schaden davon tragen wird als andere Urlaubsländer. Im Gegenteil: Es reisen wahrscheinlich mehr deutsche Urlauber nach Österreich als sonst, wenn auch vermutlich weniger nach Tirol. Und trotz allem dürfen folgende Punkte nicht unerwähnt bleiben:

  1. Viele Arbeitnehmer haben nach corona-bedingtem Zwangsurlaub keinen Urlaub mehr, um im Sommer zu verreisen und bleiben zu Hause im eigenen Garten.
  2. Die corona-bedingten Hygieneauflagen in den Urlaubshotels sind dermaßen hoch, dass ein Urlaub uncool oder uninteressant ist. Es kommt kein Urlaubsfeeling auf.
  3. Viele Arbeitnehmer sind durch die ebenfalls corona-bedingte Krise am Arbeitsmarkt arbeitslos geworden und es fehlt ihnen leider das Geld für den Urlaub.

Etwas Positives sehe ich an dem Ganzen: Und zwar überlegen sich die Hoteliers jetzt endlich einmal, dass es sinnlos ist, immer mehr Betten zu errichten und immer mehr Millionen zu investieren, um jedem anderen immer voraus sein zu können und dass sie ihren Porsche und den ganzen anderen Besitz auf Krediten aufgebaut haben. Man kann jetzt gut erkennen, wie schnell das Kartenhaus zusammen brechen kann und wie schnell der Betrieb still steht und man plötzlich noch mehr Schulden machen muss, um aus der Spirale wieder heraus zukommen. Vom Staat werden wir garantiert keine finanzielle Hilfe bekommen, sondern nur von den Banken. Und ob das wirklich hilfreich ist, jetzt noch mehr Schulden hinzu zu bekommen, das bezweifle ich!“

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Bildquellen:

Vorschaubild: Corvid-19 designed by starline / Freepik
Bild 3: © TVB Kitzbueheler Alpen St. Johann

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Kurzurlaub mit dem Motorrad

Kurzurlaub mit dem Motorrad

Den Fahrtwind auf der Haut spüren und dabei eine einzigartige Natur erleben. Komm mit Deinem Motorrad in die Berge und fahre die begehrten Touren durch die wunderschönen Alpen. Ein Kurzurlaub für Motorradfahrer in den Bergen lohnt sich allemal. Von zahlreichen Hotels hast Du den perfekten Startpunkt für Deine Touren.

Kurzurlaub mit dem Motorrad
zahlreichen Hotels haben den perfekten Startpunkt für Ihre Touren
Alpiner Motorradspaß

Die Alpen sind eines der schönsten Reviere für Touren mit dem Motorrad in Europa. Egal, ob Sportler, Tourer oder Enduro – hier findet jeder Motorradfahrer bei seinem Kurzurlaub nicht nur spektakuläre Alpenpässe, sondern auch jede Menge Kurven, Höhenstraßen oder Schotterpisten nach seinem Geschmack.

Pures Bergerlebnis auf 2 Rädern bei einem Kurzurlaub in den Alpen

Bei Deiner Kurzreise in die Alpen gehören Motorradtouren zu den ganz besonderen Highlights, die man auf 2 Rädern erleben kann. Das Massiv der Berge, das Grün der Natur und die frische Alpenluft locken viele Zweiradfans für einen Kurzurlaub in das Gefilde. Nutze die perfekte Ausgangslage vieler Hotels und starte in Richtung fantastischer Motorradtouren auf Passstraßen in den Alpen.

Kaum eine Landschaft zieht vor allem Motorradfahrer so an wie diese. Verlockende Passstraßen und die imposanten Aussichten auf majestätische Bergmassive machen die Touren durch die Alpen zum einzigartigen Erlebnis.

Zahlreiche unterschiedliche Pässe führen durch die Alpen. Aber nicht immer ist der höchste Pass auch der Schönste. Häufig sind es die etwas kleineren, die für eine Menge Fahrspaß sorgen. Natürlich ist das Bezwingen eines 2.500 m hohen Berges bei Deiner Kurzreise mit dem Motorrad auch die Strapazen wert, sich die engen Serpentinen hinauf zu arbeiten, dunkle Gallerien zu durchfahren und oberhalb der Baumgrenze eine Steinwüste vorzufinden.

Der flachere Pass befindet sich in der Regel unterhalb der Baumgrenze und bietet im Sommer angenehme Temperaturen durch den Schutz der Bäume.

Die Klassiker der Alpen

Der Motorradfahrer wird sich erfahrungsgemäß bei einer Kurzreise mit dem Motorrad am Anfang seiner Pass-Karriere zunächst einmal den „Klassikern“ zuwenden. Dazu zählen zum Beispiel in der Schweiz „Susten – Grimsel – Nufenen – Furka“, in den Dolomiten die „Sella-Ronda mit dem Pordoi-Joch, Falzarego, Campolongo, …..“ und viele mehr.

Zu den absoluten Highlights einer Alpentour Deines Kurzurlaubes gehören zweifellos auch die Touren durch Deutschland und Österreich. Alpiner Motorradspaß vom Feinsten mit vielfältigem Landschaftswechsel auf kurzen Distanzen zwischen schroffem Gebirge und idyllischen Bergwiesen. Die Zugspitzregion, das Allgäu, Pfaffenwinkel, bayerische Alpen und die Region um die bayerischen Seen in Deutschland ermöglichen beschwingtes Cruisen, sowie anspruchsvolles Serpentinenslalom. Aber nicht nur die Straßen und Landschaften, sondern auch die imposanten Bauwerke, sowie die gemütlichen Städte und Gemeinden sorgen für Abwechslung. So ist z.B. Garmisch-Partenkirchen nicht nur Olympiafans ein Begriff, sondern durch das jährliche BMW-Treffen natürlich auch den Fans dieser Motorradmarke. Wer hoch hinaus will, den zieht es nach Österreich – für viele das Land schlechthin für traumhafte Alpentouren. Auch jenseits aller Gipfel entdecken Sie umwerfende Strecken, die man einfach mal gefahren sein muss.

Die Vielfalt der Alpenpässe in Österreich ist unbeschreiblich:
Kärnten – Österreichs südlichstes Bundesland hat vom Hoch- über Mittelgebirge bis hin zu idyllischen Badeseen alles zu bieten, was man von der Alpenrepublik erwartet. Und südliches Flair gibt’s obenauf. Eine facettenreiche Rundtour auf schmalsten Sträßchen.

Motorradfahren in den Alpen
Viele Berge – viele Kurven:

Steiermark – die bezaubernde Landschaft geht vom Hochalpinen langsam ins sanft gewellte Weinland über.
Tirol – mit den meisten Pässen in ganz Österreichs. Mal auf kurvigen Passstraßen, mal auf winzigen Höhensträßchen.
Vorarlberg – kurvige Runden, die vom Bodensee bis in eisige Höhen führen.
Großglockner-Runde – die Großglockner Hochalpenstraße ist jeden Cent der Mautgebühr wert und die wohl schönste Strecke Österreichs.

ALPenjoy präsentiert die schönsten Unterkünfte in den Alpen für Deinen nächsten Kurzurlaub mit dem Motorrad!


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