Worauf achten beim Schlittenfahren im Skiurlaub?

Worauf achten beim Schlittenfahren im Skiurlaub?

Neben Snowboards, Abfahrtski und Langlauf-Loipen gibt es einen Klassiker des Wintersports, der immer im Trend ist. Die Rede ist vom Schlitten. Dieses Sportgerät bietet Rodelspaß im Schnee für Klein und Groß. Das Besondere ist, dass man auf den meisten Schlitten zu zweit oder sogar zu dritt ins Tal rodeln kann, während man auf den Ski immer alleine abfährt. Das macht es viel leichter, auch unsere Kleinsten bereits an die weiße Pracht zu gewöhnen, ohne Angst zu haben.

Rodelspaß im Schnee mit dem klassischen Holzschlitten
Reifenrutschen und Zipfelbobfahren im Winterpark Postalm im Salzkammergut
Wer mehr Speed und Adrenalin beim Schlittenfahren erleben möchten, nimmt einen der modernen Schlitten aus Stahl oder Aluminium

Dabei macht es die große Auswahl verschiedener Schlitten heute noch einfacher, für jeden Zweck genau das richtige Modell zu finden. Beliebt sind besonders bei Kindern und Jugendlichen die Snow-Bobs aus Kunststoff mit Lenkrad und Handbremse. Dagegen erfreut sich die ganze Familie weiterhin am klassischen Holzschlitten, der nie aus der Mode kommt. Neuerdings gibt es auch Modelle aus Stahl und Aluminium. Wer Speed und Adrenalin sucht, wird dagegen zum Rennrodel auf Kufen greifen.

Soviel Vielfalt macht natürlich die richtige Wahl nicht gerade leicht. Daher sollten Sie sich vor dem Kauf umfassend über alle Schlitten informieren, damit Sie die richtige Entscheidung treffen. Zwei Schlitten, die sich auf den ersten Blick ähneln, können dennoch sehr unterschiedlich in der Verarbeitung und der Sicherheit sein. Achten Sie daher auf die Details und überlegen Sie genau, welches Ihre Nutzung sein wird. Dann werden Sie viel Freude haben!

Die Geschichte des Schlittens

Es ist kurios, dass die ersten bekannten Schlitten nicht etwa auf dem Schnee, sondern auf Wüstensand zum Einsatz kamen. Bereits vor mehr als 5000 Jahren in Ägypten wurden Kufenschlitten eingesetzt, allerdings nicht zum Sport, sondern zum Transport von schweren Lasten. Alte Tontafeln belegen, dass auf Ihnen die gigantischen Steinblöcke bewegt wurden, die zum Bau der Pyramiden und Tempel benötigt wurden.

In Europa sollte es etwas länger dauern, bis der Schlitten benutzt wurde. Vermutlich zunächst durch Bauern, die damit bereits vor vielen hundert Jahren Holz und Getreide über den verschneiten Boden transportierten. Aber er wurde wohl auch bereits früh zum Vergnügen genutzt. Den ältesten Schlitten Europas entdeckte man übrigens in Norwegen. Ein Wikingerfürst soll auf ihm bereits etwa im Jahre 800 nach Christi gefahren sein.

Bereits Mitte des 16. Jahrhunderts erfreuten sich auch die Kinder auf Mini-Schlitten insbesondere in Süddeutschland am winterlichen Rodelspaß. Der berühmte, klassische Rodelschlitten, so wie wir ihn heute kennen, wurde 1893 in Davos vorgestellt und trat von dort seinen Siegeszug um die ganze Welt an.

Skigebiete für Familien und Rodler

Besonders Skigebiete mit sanften Hängen für Anfänger und Kinder sind ideal für einen ungetrübten Rodelspaß. Im Gegensatz zu Steilpisten befinden sich hier weitläufige Hänge mit geringer Neigung, die auch kleinen Kindern die Angst nehmen und zum Rodeln einladen. So bietet zum Beispiel die Postalm im Salzkammergut neben fast 12 km überwiegend leichter Pisten auch Reifenrutschen und Zipfelbobfahren. Der Riesenspaß für die ganze Familie ist garantiert.

Auch bei uns in Deutschland gibt es etliche Skigebiete, die sich ideal für ein Rodel-Wochenende oder auch einen längeren Aufenthalt im Schnee eignen. Wichtig ist es vor jedem Ausflug in die Berge auf jeden Fall, die Ausrüstung auf Defekte zu überprüfen und sich mit den richtigen Übungen für Skifahrer fit zu machen. Egal, ob Sie nur rodeln oder intensiv skifahren wollen: die Vorbereitung des Körpers gehört immer für Jung und Alt dazu!

 


Bildquellen:

Bild 1: Klassischer Holzschlitten © TVB Pitztal
Bild 2: Winterpark Postalm im Salzkammergut © Marion H.
Bild 3: Rodeln auf dem Aluminium Schlitten © Markus Gmeiner/ Bergbahnen Brandnertal


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