Und ab in die Alpen – Spartipps für Kurzentschlossene

Wenn das Fernweh ruft, das eigene Budget jedoch nur wenige Spielräume zulässt, heißt es mit kühlem Kopf Sparpotentiale zu entdecken und auszuschöpfen. Urlaub zuhause in Deutschland oder einem direkten Nachbarland zu machen, ist angesichts sinkender Reallohneinkommen und steigender prekärer Arbeitsverhältnisse hierzulande beliebter denn je. Kurzurlaube mit dem Auto in die Alpenregionen liegen dabei ungebrochen im Trend. Einige Tipps zeigen, wie das Wochenendabenteuer besonders günstig gelingen kann.

Und ab in die Alpen – Spartipps für Kurzentschlossene
Viele Skihütten liegen infrastrukturell günstig - entweder direkt an der Piste, mit Skibushaltestelle oder mit verkehrsgünstiger Erreichbarkeit des Skigebietes.
Mittlerweile offiziell zugelassene Informationsdienste informieren Verbraucher in Echtzeit über die günstigste Tankstelle in ihrer Umgebung.

Warum in die Ferne schweifen, wenn Erholung pur vor der Tür wartet? Seit Jahren schon behaupten Destinationen in den Weiten alpenländischer Natur ihren Spitzenplatz unter den beliebtesten Reisezielen, wenn es um Aktivurlaub geht. Das muss nicht unbedingt gleich ein mehrwöchiger Erholungsurlaub sein. Kurztrips und Wochenendausflüge können bereits willkommene Abwechslung vom grauen Alltag bieten und erholsam für Körper und Geist gleichermaßen sein.

Dennoch: Die Alpen mit dem eigenen Fahrzeug zu bereisen erfordert kalkulatorische Vorüberlegungen, um die Urlaubskasse möglichst weitgehend zu schonen. Gerade jetzt in der bevorstehenden Wintersaison kommt es etwa beim Skifahren weniger auf die Ausgaben, sondern auf die Organisation an. Ist der Kurzurlaub entsprechend vorgeplant, lässt sich am meisten Geld sparen – ein durchaus lohnenswertes Unterfangen.

Mieten statt kaufen

Ein Online-Blick vorab kann sich lohnen, wenn Ausrüstungsanbieter vor Ort, die ihr Equipment tageweise verleihen, ausgemacht und bereits für eine Kostennachfrage vorab kontaktiert werden können. Vieles ist verhandelbar, einige Ausrüster bieten Preisnachlässe für Vorausbuchungen an. Tipp: Besonders ein Auge auf Sportgeschäfte etwas außerhalb von Tourismushochburgen werfen. Auch außerhalb der Skigebiete lassen sich geeignete Geschäfte finden, in denen sich nicht nur entsprechendes Equipment ausleihen lässt, sondern auch die Preise günstiger ausfallen können. Bei Reisebuchungen lassen sich bei vielen Anbietern auch gleich benötigtes Wintersport-Equipment wie auch Tageskarten gegen Preisnachlässe gleich mitbestellen.

Auf Rabattaktionen achten

Mehrmals offerieren Hoteliers und Skipisten-Anbieter besondere Thementage, an denen Skipässe oder Pakete inklusive Übernachtung und spezieller Aktionen rabattiert sind. Angeboten werden solche Aktionen an Feiertagen, wie etwa am Valentinstag oder zu Weihnachten. So kann ein Blick bereits zu Hause auf mögliche Rabattaktionen am gewünschten Zielort Kosten sparen helfen. Viele Urlaubsregionen bieten Vergünstigungen in Angebotspaketen, so werden etwa drei Tagespässe zum Preis von zweien angeboten. Wochenend-Pauschalangebote sind im Paket meist preiswerter als die Summe der Einzelleistungen wie Skipass, -kurs- und -verleih.

Wer einen Kurzurlaub mit Familie und Kindern plant, kann sich für eine Skiregion entscheiden, wo der Skigebiete, in denen Kinder gratis Skifahren Nachwuchs gratis Skifahren kann und keinen Skipass benötigt. In fast allen Skigebieten öffnen sich die Drehkreuze der Urlaubsregion Gstaad-Saanenland Skilifte für Kinder bis sechs Jahre bei einem erwachsenen Zahler kostenlos. In einigen Skigebieten gibt es den Skipass sogar für Kinder bis zehn Jahre umsonst. Und auch für ältere Kinder und Jugendliche sind bisweilen Preisnachlässe auf den Skipass drin. Gleiches gilt vereinzelt auch für Senioren und Studenten, die sich gegen Vorlage entsprechender Ausweise auf Rabatte freuen dürfen.
Und: Buchungen über Ski-Vereine können zu Einsparungen verhelfen, denn Vereine bekommen oft Mengen-Rabatte, weil gleich für mehrere Teilnehmer gebucht wird.

Transport- und Unterbringungskosten kritisch überprüfen
Wer mit dem eigenen PKW anreist, wird versuchen, seine Spritkosten möglichst niedrig zu halten. Schnell nochmal volltanken im preisgünstigeren Ausland bevor es losgeht, können leider nur die wenigsten, die in unmittelbarer Nachbarschaft zu Ländern wie Luxemburg, Polen oder Tschechien leben.
Für alle anderen bleibt noch eine weitere Option: Seit dem Beschluss der Bundesregierung, die Benzinpreise über das Kartellamt transparent zu machen, bieten einige Mehr Informationen zu Benzinpreis-Apps Benzinpreis-Apps für Android, iOS & Co, genauere, stundenaktuelle Preisangaben. So lassen sich Preisvergleich mit Verivox mit Verivox die Preise im Umkreis per Smartphone finden und die günstigsten Tankstellen entlang der Reiseroute sowie im Umkreis des Urlaubsortes zielsicher ansteuern.

Singles, kinderlose Paare und Eltern mit noch nicht schulpflichtigen Kindern sollten bei dem geplanten Urlaubswochenende einen Schulferienkalender zur Hand nehmen und Ferienzeiten außerhalb der Schulferienzeit avisieren. Die Preise in Urlaubsorten orientieren sich primär am Ansturm in der Hauptsaison. Um aber auch in der Nebensaison Umsätze erzielen zu können, senken viele Hotels und Vermieter von Anbieter Ferienwohnungen Ferienwohnungen ihre Preise, um Besucher anzulocken. In den ersten Dezemberwochen und im Spätwinter sind die Preise für Skiurlaube erfahrungsgemäß am günstigsten.
Es muss nicht immer das teure Hotel sein: In einigen Reisefüherer Österreich Wintersportregionen lassen sich preisgünstige Übernachtungsmöglichkeiten in Jugendherbergen, Hostels oder Low-Budget-Hotels finden. Preiswertere Ferienhäuser, -wohnungen und Skihütten gibt es in reichlicher Auswahl in Feriengebieten, zahllose Online-Portale gestatten einen hinreichenden Überblick über die vor Ort und Umland ansässigen Übernachtungsmöglichkeiten.

Anrüchiges Image war gestern

Gerade bei Kurzreisen mit mehreren Personen lohnt sich die Miete einer Skihütte. Sie mag zwar mehr als ein Hotelzimmer kosten, kann aber zu einem Preis mehrere Personen unterbringen, die sich anteilig an den Kosten beteiligen können. Der Preis entspricht dann nur einem Bruchteil der Hotelkosten, wenn die Übernachtung auf eine Person heruntergerechnet wird. Die moderne, qualitätsorientierte Wirte-Generation bietet annehmbaren Komfort auf dem Gipfel und eine gehobene Küche nicht nur mit urigen Brotzeiten an.

Allerdings: Gerade zur Wochenend-Planung gehört auch eine rechtzeitige Reservierung der Hütten, denn gerade die Wochenenden sind stark frequentiert, Samstage oft schon einige Wochen im Voraus ausgebucht. Um genügend Zeit zu haben, sich an der Rezeption anzumelden, das Gepäck abzulegen und sich frisch fürs Abendessen zu machen empfiehlt sich die Anreise an einem Nachmittag. Zu den üblichen Gepflogenheiten zählt eine zeitige Hüttenruhe vor Mitternacht, um für ausreichend Nachtruhe gerade für Frühaufsteher zu sorgen, die im nächsten Morgengrauen bereits zur nächsten Tagestour aufbrechen wollen. Vormittags müssen die Zimmer beizeiten geräumt sein, damit genügend Zeit bleibt, die Stuben für die nächsten Gäste reinigen zu können.
Ausreichend Bargeld mitzuführen ist dringend anzuraten, da die meisten Hütten keine Kreditkarten akzeptieren. Die Preise belaufen sich auf rund 50 Euro pro Tag.

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Bildquellen:

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